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Magazin TRAiNiNG,
19.03.2010 Das weite Land der Coaching-Ausbildungen Über Coaching-Ausbildungen wurde oftmals gestritten, gerichtlich geklagt und außergerichtlich diskutiert. Wann darf wer in welchem Themenbereich coachen, darf er überhaupt oder darf er nicht? Wer kontrolliert, wer sanktioniert? Permanent offene Fragen, ob jemals Klarheit gefunden wird? Und vor allem, von wem? Von Christine Wirl |
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Bevor ein Coach coachen darf – und das ist ein weiter Weg, auch wenn das so manch selbsternannter Coach nicht glauben will –, muss er gewisse Voraussetzungen erfüllen. Mehr oder weniger entsprechende Ausbildungen gibt es wie Sand am Meer. Wie finde ich mich in dem Dschungel der Anbieter zurecht, an welche Leitfäden kann ich mich halten, wem kann ich glauben, wem nicht? Kann ich das Ganze in einem Wochenendseminar lernen – was Zeit und Geld spart – oder muss ich tatsächlich eine ellenlange und sündteure Ausbildung durchlaufen? Hilfe bei vielen Fragen bietet dazu der Österreichische Coaching Dachverband (acc – Austrian Coaching Council) mit einem Ausbildungs-Mindeststandard und einer Liste von zertifizierten Ausbildungsinstituten. Peter Schütz über gute Ausbildungen: »Es gibt in Österreich Mindestregeln, die einigermaßen gut funktionieren. Eine Gruppengrößenbeschränkung wie bei Mediation (25) fehlt allerdings, ebenso eine Mindestanzahl an Ausbildnern für Krisenintervention, Selbsterfahrung, Supervision, Methodik, was es sektenartigen Cash & Carry-Anbietern leicht macht, Ausbildungen zu verkaufen.« »An der tatsächlichen Praxis der Ausbildner erkennt man eine gute Ausbildung«, sagt Hans-Georg Hauser. »Arbeiten sie auch tatsächlich als Coachs oder wissen sie alles über Coaching, ohne je in Verlegenheit zu kommen, es auch auszuprobieren (so ähnlich wie Priester, die Eheseminare abhalten)? Wie man das allerdings am Prospekt erkennen kann, weiß ich auch nicht.« Seriöse, fachlich hoch qualifizierte Ausbildungen erkennt man an deren Architektur und an der Dauer. Luzia Fuchs-Jorg: »Wesentlich sind 3 Komponenten: Vermittlung von Grundlagenwissen und Theorien zum Thema. Ein hoher Praxisanteil – aktives Coaching mit Coachees (nicht nur Üben im Lehrgang) – aktives Gruppencoaching und Teamcoaching als Co-Coach. Und das Allerwichtigste: ein sehr hoher Anteil an Selbsterfahrung. Ein Coach ist immer nur so gut, wie sein Status an Selbsterfahrung ist. Coachs müssen hochreflektierte Persönlichkeiten sein, die sich durch nahezu nichts mehr überraschen lassen und mit dem Phänomen der Übertragung/Gegenübertragung bestens umgehen können.« Ausbildung bei Dale Carnegie Training: Dale Carnegie Business Coach und Trainer Titel nach Abschluss: Zertifizierter Dale Carnegie Business Coach und Trainer Zielgruppe: erfahrene Führungskräfte, mehrjährige Vertriebserfahrung, hervorragende Englischkenntnisse, 30 bis 65 Jahre alt, ausgereifte Persönlichkeit mit wertschätzender Grundhaltung Aufbau: nach Teilnahme an einem Dale Carnegie Programm nacheinander: 2-stufige Grundausbildung, pro gewählter Spezialisierung (Kommunikation, Führung, Präsentation, Verkauf), 2-stufiges Endorsement, 2 bis 3 Tandems, jährlicher Refresher und alle 3 Jahre Rezertifizierung. Curriculum wird individuell erstellt, vorwiegend Blockveranstaltungen plus – je nach fachlicher Orientierung – Abendveranstaltungen; weltweit Abschlussarbeit: keine schriftliche, Abschlussprüfung mit Schwerpunkt auf supervidierte Realeinsätze Inhalte: Real-Time-Coaching, Adaptive Coaching, stärkenorientiertes Feedback, Facilitating und Presenting, Moderation, Fragetechnik, Prozesse im Umfeld Kommunikation, Führung und Sales Kosten: Ca. 3.500,– € exkl. Reisespesen bei Auslandsterminen Nächster Starttermin/Dauer: Termine laufend/1,5 bis 2 Jahre USP: weltweite Gültigkeit Kontakt für Interessenten: Mag. Robert Korp, Tel.: 01/9850523-18 r.korp@dale-carnegie.at www. dale-carnegie.at siehe auch Magazin TRAiNiNG |
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